Allergisch gegen teuer?

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  • Zur Behandlung von Symptomen bei allergischer Rhinitis
  • Macht nicht schläfrig
  • Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
Frau liegt auf Blumenwiese
Muss Heuschnupfenmittel
wirklich teuer sein?

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Was ist Heuschnupfen?

Tränende Augen, laufende Nase, starker Niesreiz: Heuschnupfen ist die häufigste aller allergischen Reaktionen. Allein in Deutschland haben rund 12 Millionen Menschen1 mit Heuschnupfen zu kämpfen. Die Ursache für Niesen und Juckreiz liegt im Immunsystem, das auf bestimmte Allergene reagiert.

Meist ist es der Blütenstaub – die Pollen – bestimmter Gräser- und Getreidearten, der die allergischen Reaktionen auslöst, wodurch der Heuschnupfen (medizinischer Fachbegriff: Pollinosis) seinen Namen erhalten hat. Aber auch die Pollen vieler Bäume wie z. B. Birke, Erle und Hasel, können Heuschnupfen auslösen, ebenso wie Pilzsporen oder Tierhaare.

Frau nießt
Welche Symptome hat
man bei Heuschnupfen?

Zu den häufigsten Symptomen von Heuschnupfen gehören Nies- und Juckreiz, Fließschnupfen, tränende Augen und eine verstopfte Nase. Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, fühlen sich zudem oft müde und antriebslos oder leicht gereizt.

Da die Symptome an eine Erkältung erinnern, wird Heuschnupfen oft mit einem solchen Infekt verwechselt. Dabei gibt es vor allem beim Verlauf deutliche Unterschiede, auf die Betroffene achten sollten, damit sie Heuschnupfen schnell von einer Erkältung unterscheiden und gezielt behandeln lassen können.

Mann putzt sich die Nase
Was unterscheidet Heuschnupfen von
normalem Schnupfen?

Auch wenn die Beschwerden von Heuschnupfen und einem normalen Schnupfen bei genauerem Hinsehen doch ähnlich sind, lassen sich beide gut unterscheiden. Denn während sich eine klassische Erkältung langsam entwickelt und immer mehr Symptome hinzukommen, entsteht Heuschnupfen als allergische Reaktion meist sehr plötzlich.


Folgende Anzeichen können auf einen Heuschnupfen hinweisen:

  • Die Symptome treten gleichzeitig und sehr plötzlich auf.
  • Rachen oder Nase jucken besonders stark.
  • Es kommt zu regelrechten Niesattacken.
  • Das Schnupfensekret ist klar.
  • Die Beschwerden treten saisonal auf und klingen ab, sobald die Auslöser verschwunden sind.


Sollten mehrere oder sogar alle Symptome auf Sie zutreffen, besteht die Möglichkeit, dass Sie an einem allergischen Heuschnupfen leiden.

Getreidefeld
Was löst
Heuschnupfen aus?

Der Name „Heuschnupfen“ lässt die Vermutung zu, dass nur Gräser und Getreide Heuschnupfen auslösen können. Dem ist aber nicht so, denn auch die Pollen vieler weiterer Pflanzenarten sowie andere Allergene können die allergische Reaktion auslösen.

Zu den Auslösern von Heuschnupfen gehören zum Beispiel:

  • Gräser und Getreide
  • Bäume wie Erle, Hasel und Birke
  • Pflanzen wie Brennnessel, Beifuß oder Traubenkraut
  • Tierhaare
  • Pilzsporen
  • Hausstaub bzw. der darin enthaltende Milbenkot
Mikroskopische Aufnahme von Viren
Was passiert bei
Heuschnupfen im Körper?

Unser Immunsystem ist eigentlich dazu da, unseren Körper vor schädlichen Eindringlingen wie Bakterien oder Viren zu schützen. Bei manchen Menschen kommt es jedoch zu Fehlreaktionen des Immunsystems, zu denen auch Allergien gehören.
Kommt eine solche Person mit entsprechenden Allergenen in Berührung, kann es zu einer plötzlichen Sofortreaktion kommen.

Zuvor muss das Immunsystem die eigentlich harmlosen Stoffe in einer sogenannten „Sensibilisierungsphase“ fälschlicherweise als „feindlich“ eingestuft haben. Dies geschieht meist, ohne dass der Betroffene es bemerkt. Kommt man nun erneut mit diesen Allergenen in Kontakt, erinnert sich der Körper und beginnt, die vermeintlich „schädlichen“ Eindringlinge zu bekämpfen. Die Nasenschleimhaut entzündet sich und Juck- und Niesreiz entstehen.

Familie geht spazieren
Wer bekommt
Heuschnupfen?

Warum manche Menschen Heuschnupfen bekommen und andere nicht, konnte bis heute nicht eindeutig geklärt werden. Da die Veranlagung zu Allergien jedoch von den Eltern auf die Kinder übertragen werden, kann man davon ausgehen, dass die Neigung zu Heuschnupfen genetisch bedingt ist.

Dennoch muss nicht jedes Kind tatsächlich auch eine Allergie wie Heuschnupfen ausbilden. Laut aktuellen Studien liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind, dessen Eltern keine Allergien haben, eine solche bekommt, zwischen 5 % und 15 %. Hat ein Elternteil eine Allergie wie Heuschnupfen, steigt die Wahrscheinlichkeit auf etwa 25 % bis 30 % an.2

Zudem scheinen äußere Einflüsse wie die Belastung der Umwelt die Häufigkeit von Allergien und damit auch von Heuschnupfen zu verstärken.

Frau benutzt Asthmaspray
Sollte man Heu-
schnupfen behandeln?

Auch wenn Heuschnupfen auf den ersten Blick harmlos wirkt und schnell vorüber geht, sollte man diesen wie auch alle anderen Allergien nicht unterschätzen. Denn die Symptome können von Jahr für Jahr stärker werden und führen häufig zu allergischem Asthma mit möglicher Atemnot.

Darüber hinaus kommt es nicht selten vor, dass man mit der Zeit auf immer mehr Dinge allergisch reagiert oder sogenannte Kreuzallergien auftreten.

Typische Kreuzallergien

Wenn Allergene bestimmter Pollenarten Heuschnupfen auslösen, kann die betroffene Person früher oder später auch auf Lebensmittelallergene bestimmter Früchte, Gemüse und Gewürze reagieren. Denn diese sind denen der Pollen überraschend ähnlich.

Häufige Kreuzallergien:3,4

Baumpollen (z. B. Birke oder Hasel): möglich sind Reaktionen u.a. auf Apfel, Pfirsich, Pflaume, Nektarine, Kiwi, Kirsche, Birne, Mandel, Haselnuss und andere Nüsse, Karotte, Sellerie und Soja.

Kräuterpollen (z.B. Beifuß oder Ambrosia): mögliche Reaktionen u.a. auf Gewürze (z.B. Kümmel, Anis, Koriander), Sellerie, Karotte, Melone, Banane, Tomate, Gurke.

Seltene Kreuzallergien:3,4

Gräser- und Getreidepollen (z.B. Weizen und Roggen): mögliche Reaktionen u.a. auf Dinkel, Hafer, Mais, Weizen, Roggen (auch daraus gewonnene Mehle und Kleie), Tomate, Hülsenfrüchte.

Rund 60 % aller Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, reagieren auch auf Lebensmittel.5

Wie lässt sich Heu-
schnupfen behandeln?

Bei Heuschnupfen-Symptomen bieten sogenannte Antihistaminika wie z. B. Cetirizin-ADGC, Lora-ADGC, LEVOCETIRIZIN ADGC® oder Desloratin-ADGC eine schnelle, langanhaltende und effektive Linderung. Die Wirkstoffe sind gut verträglich und machen im Vergleich zu Antihistaminika früherer Generationen weniger müde. Eine einmal tägliche Einnahme reicht bereits, um Heuschnupfen-Symptome effektiv zu lindern.  

Wünschen sich Betroffene eine längerfristige Lösung, so gibt es die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung. Bei dieser speziellen Immuntherapie werden die entsprechenden Allergene über einen langen Zeitraum und in regelmäßigen Abständen verabreicht, um den Körper nach und nach an den Stoff zu gewöhnen. Vor allem bei Heuschnupfen ist diese Methode sehr vielversprechend und lässt in den meisten Fällen nicht nur die Pollinosis verschwinden, sondern verhindert auch das Auftreten neuer Allergien. Allergologen, aber auch viele Hausärzte, bieten hier umfassende Beratungen an.

Frau fährt Fahrrad
Tipps & Tricks bei
Heuschnupfen
  • Achten Sie auf den Pollenflugkalender und versuchen Sie, die auslösenden Pollen zu meiden.
  • Spezielle Schutzgitter an den Fenstern können dafür sorgen, dass weniger Pollen in die eigenen vier Wände eindringen. Alternativ können auch spezielle Luftfilter eingesetzt werden.
  • Tragen Sie in Hochphasen eine Sonnenbrille oder einen einfachen Mund Nase-Schutz, um den Kontakt mit den Allergieauslösern zu minimieren.
  • Trocknen Sie Wäsche nicht draußen, da sich Pollen und Co. auch hier anhaften können.


Für weitere Informationen wenden Sie sich am besten an einen Allergologen oder an Ihren Hausarzt. Diese können Sie individuell beraten.

Pflichttext

CETIRIZIN ADGC®: 

Wirkstoff: Cetirizindihydrochlorid 10 mg. Anwendungsgebiete: Bei Erwachsenen und Kindern ab einem Alter von 6 Jahren ist Cetirizin-ADGC angezeigt zur Linderung von Nasen- und Augensymptomen bei saisonaler und ganzjähriger allergischer Rhinitis (Heuschnupfen) und zur Linderung von chronischer Nesselsucht (chronischer idiopathischer Urtikaria). Warnhinweis: Enthält Lactose! Apothekenpflichtig.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke.

Zentiva Pharma GmbH, 65927 Frankfurt am Main

Stand: August 2023.

DESLORATADIN ADGC® 5 mg Filmtabletten: 

Wirkstoff: Desloratadin 5 mg. Antiallergikum. Anwendungsgebiete: Bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren zur Besserung der Symptomatik bei allergischer Rhinitis, Urtikaria. Apothekenpflichtig.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke.

Zentiva Pharma GmbH, 65927 Frankfurt am Main

Stand: 08/2022

Dimetin ADGC 1 mg/g Gel

Wirkstoff: Dimetindenmaleat. Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Linderung von Juckreiz im Zusammenhang mit Dermatosen, Urtikaria, Insektenstichen, Sonnenbrand und oberflächlichen Hautverbrennungen 1. Grades. Warnhinweis: Bei Säuglingen und Kleinkindern ist die Anwendung auf großen Hautflächen zu vermeiden. Enthält Propylenglycol und Benzalkoniumchlorid. Packungsbeilage beachten.  Apothekenpflichtig. 

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Zentiva Pharma GmbH, 65927 Frankfurt am Main.

Stand: September 2023

LEVOCETIRIZIN ADGC 5 mg Filmtabletten

Wirkstoff: Levocetirizindihydrochlorid. Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung der allergischen Rhinitis (einschließlich persistierende allergische Rhinitis) und Urtikaria bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 6 Jahren. Hinweis: Enthält Laktose, Packungsbeilage beachten. Apothekenpflichtig.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke.

Pharmazeutischer Unternehmer: ZentivaPharma GmbH, 65926 Frankfurt am Main.

Stand: November 2022

LORA-ADGC®: 

Wirkstoff: Loratadin 10 mg. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Beschwerden bei allergisch bedingtem Schnupfen (z.B. Heuschnupfen) und bei chronischer, idiopathischer Urtikaria (Nesselsucht unbekannter Ursache). Warnhinweis: Enthält Lactose! Apothekenpflichtig.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke.

Zentiva Pharma GmbH, 65927 Frankfurt am Main

Stand: Dezember 2022.

MOMETASON ADGC 50 Mikrogramm/Sprühstoß
Nasenspray, Suspension

Wirkstoff: Mometasonfuroat. Anwendungsgebiete: Zur intranasalen Anwendung bei Erwachsenen zur symptomatischen Behandlung einer saisonalen allergischen Rhinitis, sofern die Erstdiagnose der saisonalen allergischen Rhinitis durch einen Arzt erfolgt ist. Warnhinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid. Packungsbeilage beachten. Apothekenpflichtig. 

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Zentiva Pharma GmbH, 65927 Frankfurt am Main.
Stand:
August 2023

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